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Alaska - Off the beaten track


Hubbard Gletscherformationen

Wrangell-St. Elias National Park

Wer fasziniert ist von Tälern, Canyons, einer majestätischen Bergwelt, Eisfeldern und Gletschern, aber keine Lust hat, sich mit den Menschenmengen im Denali National Park herumzuplagen, findet im Wrangell-St. Elias National Park wahrscheinlich das, was er sucht. Für einen Abenteuerausflug in dieses Schutzgebiet braucht man eher Zeit und Geduld als Geld, bekommt dafür aber ein unvergessliches Naturerlebnis geboten. Die 5 280 000 Hektar des an der Grenze zu Kanada gelegenen Nationalparks sind Wildnis pur, in denen man viele Vertreter der unterschiedlichsten Tierarten zu Gesicht bekommt, darunter Elche, Schwarz- und Braunbären, Dallschafe, Bergziegen, Wölfe, Vielfraße und Biber. Außerdem sind in Wrangell-St. Elias drei der elf Karibuherden beheimatet, die es in Alaska heute noch gibt. Hier kann man zu den Gletschern wandern oder paddeln und sich durch die steilwandigen Schluchten des Nizina River Canyon treiben lassen. Ein paar Unterkünfte gibt es in dem Ort McCarthy und in der 'Geisterstadt' Kennicott. Der Nationalpark ist mit dem Auto zu erreichen, wird aber auch regelmäßig von Bus- und Fluggesellschaften angesteuert.

Gates of the Arctic

Der Gates of the Arctic National Park ist eine riesige Wildnis in der Bergkette Brooks Range, gut 300 km nordwestlich von Fairbanks gelegen. Dieses zerklüftete, abgelegene Gebiet im arktischen Norden, in dem es keine touristischen Einrichtungen gibt, ist nur erfahrenen und unerschrockenen Wanderern und Paddlern zu empfehlen. Der Nationalpark erstreckt sich nördlich des Polarkreises über eine Fläche von 3 360 000 Hektar und eine Ost-West-Ausdehnung von über 320 km. Das eigentliche "Tor" wird von den Berggipfeln Mount Boreal und Frigid Crags gebildet, die den nördlichen Arm des Koyukuk River flankieren. Von hier aus führt ein Weg ohne weitere Hindernisse direkt nach Norden an die Küste des Nordpolarmeeres. Er wurde 1929 von Robert Marshall entdeckt.

Die Landschaft des Nationalparks besteht aus Tundra oder ist mit Sträuchern bewachsen und bietet Grizzlybären, Wölfen, Dallschafen, Elchen, Karibus und Vielfraßen einen Lebensraum. Das Gelände eignet sich nur bedingt zum Wandern, so dass man sich darauf einstellen sollte, auch sumpfiges Gelände und Gestrüpp überwinden zu müssen. Angesichts des Hindernisparcours kann man davon ausgehen, dass man höchstens acht bis zehn Kilometer am Tag zurücklegt. Die eher statische Tätigkeit des Angelns wirkt da schon einladender: In den klaren Bächen wimmelt es von Äschen und Arktischen Saiblingen, während der ausgezeichnete Amerikanische Seesaibling große und tiefe Seen bevorzugt. Der Nationalpark ist mit dem Auto zu erreichen, es gibt aber auch eine Flugverbindung von Fairbanks nach Bettles, der nächstgelegenen Ortschaft, in der es Essen und Unterkunft gibt. In Bettles kann man auch kleine Flugzeuge chartern.



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