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Guatemala - Off the beaten track


Kleine kalkweiße Kirche in Capilla del Calvario auf dem Central Plaza, Chichicastenango

Santa Lucía Cotzumalguapa

Diese etwa 80 km südwestlich von Guatemala City gelegene Stätte ist ein wichtiger Anlaufpunkt für alle, die sich für Kunst und Kultur der Maya interessieren. Über die Zuckerrohrfelder der fincas (Plantagen) rund um Cotzumalguapa verteilen sich zahlreiche große Steinköpfe und -reliefs - Hinterlassenschaften der Pipil, einer von den Maya unabhängigen Indianerkultur, die mit den Nahuatl sprechenden Stämmen Zentralmexikos verwandt ist. Sehenswert sind insbesondere drei archäologische Stätten: Auf dem Gelände der Finca Bilbao finden sich diverse Zeremonialstätten mit Steinskulpturen, von denen viele zwischen dem Zuckerrohr verborgen liegen. Die steinernen Überreste nahe der Finca El Baúl, die herrlich auf dem Gipfel eines Hügels liegt, werden immer noch als Andachtsstätte genutzt und das Museum der Finca Las Ilusiones beherbergt unzählige Objekte, die im Laufe der Jahrhunderte auf den Feldern gefunden wurden.

Tikal

Die monumentale Maya-Stätte Tikal befindet sich nordwestlich von Flores im Departemento El Petén. Ihre Lage inmitten dichten Urwalds macht sie zu einem einzigartigen Ort: Steil aufragende Pyramiden erheben sich über das grüne Blätterdach des Dschungels, in dem Brüllaffen lautstark durch die Äste der uralten Bäume schwingen, Papageien kreischend hin und her schießen und Baumfrösche die Lücken im Geräuschpegel füllen. Die Tempel ragen bis zu 44 m in die Höhe und obwohl das dichte Gestrüpp rundherum entfernt wurde, ist der dichte Regenwald so nahe, dass der Weg zu und durch die mysteriöse Anlage mit ihren Tempeln, Plazas und Pyramiden sowie der Akropolis und dem Museum zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Lívingston

Der relaxte Karibikort Lívingston ist nur per Boot erreichbar - entweder über die kleine Hafenstadt Puerto Barrios oder das Dorf Río Dulce am Lago de Izabal. Lívingston wird von schwarzen Afro-Guatemalteken, den garífuna, bewohnt - Nachkommen der Afrikaner, die als Sklaven in die Neue Welt gebracht wurden und dann flohen oder Schiffbruch erlitten. Ihre Vermischung mit schiffbrüchigen Seeleuten anderer Rassen und einheimischen Maya schuf eine einzigartige Kultur, die, ebenso wie die Sprache, afrikanische, europäische und Maya-Elemente enthält. So ist das winzige Lívingston heute etwas ganz Besonderes in Guatemala: Palmenhaine, bunt bemalte Holzhäuser und Fischerboote und der hiesige Lebensstil geben einem das Gefühl, man befände sich mitten in der Karibik - und nicht in Guatemala. Der Ort ist Ausgangspunkt für Flussfahrten auf dem Río Queqüeche und dem Río Cocolí ; die Boote bringen ihre Passagiere durch tropische Dschungelszenerie zu schönen Bade- und Picknickplätzen oder hinaus zu den Cayos Sapodillas, wo man herrlich Schnorcheln oder Angeln kann.



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